Ab wann gilt die Regel?
Massgeblich ist das Buchungsdatum, nicht das Datum des Aufenthalts. Eine Buchung von Ende Oktober für Weihnachten behält die Regeln, die bei der Buchung im Inserat standen. Eine Buchung vom 25. November folgt bereits den neuen Regeln.
Was Gastgeber nicht mehr verlangen dürfen
- Geschirr spülen und wegräumen;
- Betten abziehen;
- eine Waschmaschine starten;
- den Müll aus der Unterkunft bringen.
Auch Strafgebühren, weil eine dieser Aufgaben nicht erledigt wurde, sind nicht erlaubt. Und neue Regeln dürfen nach der Buchung nicht mehr hinzugefügt werden, weder per Nachricht noch per Aushang in der Wohnung.
Was weiterhin erlaubt ist
Kleine, einfache Handgriffe bleiben möglich, wenn sie vor der Buchung im Inserat stehen: benutztes Geschirr in die Spüle stellen, Handtücher zusammenlegen, Abfall in die vorhandenen Behälter trennen, Geräte ausschalten und beim Gehen abschliessen. Ausnahmen sind möglich, wenn der lokale Kontext es rechtfertigt, etwa bei Wasserknappheit.
Standardisierte Hausregeln
Hausregeln laufen künftig über Standardkategorien: maximale Gästezahl, Ruhezeiten, Partys und Veranstaltungen, Haustiere, Rauchen (inklusive E-Zigaretten), kommerzielle Foto- oder Filmaufnahmen und Abschliessen beim Check-out. Separate Verträge sind nur noch in wenigen Fällen erlaubt, und Kopien von Ausweisen sollen grundsätzlich nicht mehr aufbewahrt werden. Eine Sichtkontrolle bei der Ankunft bleibt möglich, wenn sie vor der Buchung angekündigt wird.
Vorher und nachher: Beispiele
| Nicht mehr erlaubt | Konforme Version |
|---|---|
| «Bitte das Geschirr spülen und einräumen» | «Bitte benutztes Geschirr in die Spüle stellen» |
| «Bitte die Betten abziehen» | Nichts verlangen: die Wäsche übernimmt die Reinigung |
| «Bitte den Müll zum Container bringen» | «Bitte den Abfall in die Behälter in der Küche trennen» |
Was droht bei Verstössen?
Airbnb will Gastgeber zuerst informieren und um eine Anpassung des Inserats bitten. Bei wiederholten Problemen drohen Verwarnung, ein Hinweis im Inserat und weniger Sichtbarkeit in den Suchergebnissen.
Reinigungsgebühren bleiben
Reinigungsgebühren sind weiterhin erlaubt: Sie bezahlen genau die Reinigung zwischen zwei Aufenthalten. Erhöhen Sie sie aber nicht einfach, um den Mehraufwand auszugleichen. Gäste vergleichen den Gesamtpreis, und hohe Reinigungsgebühren schrecken besonders bei kurzen Aufenthalten ab.
Was Sie vor dem 20. November tun sollten
- Hausregeln prüfen und Putzaufgaben entfernen.
- Automatische Nachrichten und Gästehandbuch anpassen.
- Einfache Check-out-Hinweise behalten: Geschirr in die Spüle, Handtücher zusammen, Abfall trennen, abschliessen.
- Professionelle Reinigung nach jeder Abreise einplanen.
- Den Gesamtpreis (Nacht + Reinigung) mit vergleichbaren Unterkünften prüfen.
Und mit Hostora?
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